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Marmor - Edler Stein für ein tolles Ambiente im Garten - Die Beitragsserie zu unseren Gesteinsarten

Geposted von Team SteinSplittKies am

Kies, Splitt und andere Aufschüttungen sind nach wie vor beliebtes Mittel im Wegebau. Ob im öffentlichen Park oder im privaten Garten: Marmor eilt der Ruf voraus, er sei extrem haltbar. Zahllose Kunstwerke der Antike gelten als Beweis, haben sie doch bis heute überdauert. Dabei hat Marmor wie jedes andere Gestein Vor- und Nachteile. Besonders eine Eigenart macht potenziellen Bauherren bei Kies und Splitt zu schaffen.

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Marmor als Gesteinsart

Die Menschheit kennt Marmor seit Jahrtausenden. Berühmte Kunstwerke zeugen von der Stabilität des Materials, welches alle Zeiten zu überdauern scheint. Daher hat sich der Begriff etabliert - als Oberbegriff für eine ganze Reihe von Gesteinsarten, unter ihnen Kalkstein.

Seit dem neunzehnten Jahrhundert aber zählt wissenschaftlich gesehen nicht mehr jeder Kalkstein zu den Marmorgesteinen. Vielmehr gehören nur solche Gesteine dazu, die mindestens 50 Prozent Karbonate enthalten. Sie erfuhren im Verlauf ihrer Entstehung eine Umwandlung, weshalb Marmor zu den Metamorphiten (Umwandlungsgesteine) gehört. Die enthaltenen Karbonate sind vor allem Dolomit und Calcit. Bis heute verwendet man Marmor ganz oder als Kies / Splitt.

Der Abbau erfolgt in Steinbrüchen, etwa Paros (Griechenland) oder Carrara (Italien). Verwendung findet Marmor heute im Innen- und im Außenbereich. So lässt er sich gut als Waschbecken verarbeiten oder auch als Säule, im Außenbereich als Sitzbank, Bordsteinkante, Einfassung von Beeten oder Baumscheiben. Entgegen seinem Ruf ist Marmor allerdings nicht unempfindlich.

Nachteile von Marmor

So sollte er nicht mit Ätzendem wie Zitrussäure oder Essig in Berührung kommen. Im Süden Europas nimmt man das in Kauf: Hier wird Marmor auch gern in Küchen verwendet. Im Norden hingegen versuchten sich Architekten an der Verwendung als Fassadenplatte an Außenwänden, zum Beispiel in Finnland. Hier zeigte sich aber  ein weiterer Nachteil. Je nach Sorte kann Marmor saugfähig sein. Bedenken Sie das nicht, verbiegen sich ganze Platten, wodurch das Konstrukt unbrauchbar wird.

Unter Beachtung dieser Eigenschaften findet Marmor vielseitige Verwendung. Besonders beliebt ist er in kleinteiliger Form - als Kies, Splitt oder Bruchstein.

Kies, Splitt und Bruchstein als beliebtes Material für den Garten- und Landschaftsbau

Alle kleinteiligen Formen sind Gesteinsschüttungen. In Parks sind sie ebenso attraktives Baumaterial wie im privaten Bereich. Bauherren schätzen hier nicht nur die Optik: Ziersplitt gilt als besonders edles Material für Wege oder auch Terrassen. Splitt wie auch Kies kommen in verschiedenen Größen (Körnungen) in den Handel. Ob wir von Kies oder Splitt reden, entscheidet dabei die Form.

Unterschiede Marmor Kies - Splitt

Während Kies abgerundet ist, lässt sich Splitt gut an den schärferen Kanten erkennen. Daraus ergeben sich für den Einsatz ein paar Unterschiede.

Marmorkies ist kostengünstiger als ganze Marmorfliesen. Sie können ihn leicht verlegen, er ist zudem frostsicher und witterungsbeständig. Die erhältlichen Farben reichen von weiß über braun bis hin zu schwarz. Marmorkies ist besonders abriebfest und damit pflegeleicht. Seine Oberfläche ist von allein dehnfähig, darum sind beim Verlegen keine Fugen nötig.

Marmorsplitt hingegen weist scharfe Bruchkanten auf. Er eignet sich vor allem für viel benutzte Wege wie Zu- und Auffahrten. Schwere Lasten machen ihm nichts aus, denn er ist druckfest. Deshalb eignet er sich auch für Parkplätze.

Nachteile von Kies, Splitt

Weißer Carrara-Kies / -splitt ist berühmt, denn er gilt als besonders edel. An ihm lässt sich gut der Nachteil von Marmorkies aufzeigen, der Bauherren am meisten beunruhigt: Obwohl witterungsbeständig, verfärbt er sich im Lauf der Zeit grün. Beschleunigt wird der Prozess, wenn der Kies im Dunklen oder Feuchten liegt. Die Alternative Marmorkies in Weiß ist kostengünstiger, allerdings nicht ganz so strahlend weiß, denn hier sind gelbliche Steine beigemischt.

Somit ist Kies, Splitt und anderer Bruchstein aus Marmor zwar strapazierfähig, doch nur in gewissen Grenzen. Dennoch lässt sich damit besonders im Außenbereich viel anfangen - Bauherren wissen das zu schätzen und verwenden dieses edle Material überaus gern.